Direzione Scuola di musica Oltradige - Media Val d'Adige

I seguenti contenuti sono disponibili solo in tedesco, in quanto si tratta di un'offerta delle Scuole di musica in lingua tedesca

Seit wann gibt es die Musikschule im Überetsch?

Die erste Musikschule des Landes wurde im Jahr 1961 in Bruneck gegründet. Nach und nach bauten einige Gleichgesinnte zusammen mit der Musikpädagogin Johanna Blum ein Netzwerk an Musikschulen in Südtirol auf. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs war im Zuge des (kulturellen) Wiederaufbaus der Ruf nach einer guten Ausbildung für den Nachwuchs vor allem von den musikalischen Verbänden der Dörfer laut geworden.

Im Überetsch konnte das Südtiroler Kulturinstitut die Musikschule im Oktober 1973 eröffnen. Als Schulleiter wurde der Brunecker Konrad Ellemunter - Fagottist und Musiklehrer aus Leidenschaft - bestellt. Als Schulgebäude diente das alte Widum am Michaelsplatz, wo 5 Lehrpersonen und 90 Schüler Platz fanden. Ein paar Jahre später sollte man wieder an diesen Ort zurückkehren. Aber dazu weiter unten.

Wichtige Visionäre in der ersten Zeit der Musikschule in Eppan waren der damalige Chorleiter Walter Danay, der Kapellmeister Arnold Dellagiacoma und Robert Meraner (Obmann der Bürgerkapelle), sowie die Landesräte Sepp Mayr und Dr. Anton Zelger. Finanzielle Unterstützung für Instrumente kam in dieser Zeit ausschließlich von Sponsoren (den lokalen Banken) und der Gemeindeverwaltung. Ohne ein Klavier wäre an Unterricht schließlich schwer zu denken gewesen und das Kulturinstitut hatte damals ausschließlich Mittel für die Gehälter der Lehrenden. Die ersten Unterrichtsfächer waren Blockflöte, Klarinette, Blechblasinstrumente und Singen. Die Abschlusskonzerte fanden in dieser Zeit im beengenden Alten Kino von Eppan statt. Bereits ein Jahr später konnte das Angebot um Klavier und Violine erweitert werden und die Konzerte wurden noch abwechslungsreicher.

Im Jahr 1977 kam es zu einer entscheidenden Neuerung: Das Institut für Musikerziehung wurde von der Landesregierunggegründet. Somit konnten die Gehälter der Lehrpersonen gesichert werden, jedoch war immer noch kein Geld da, um Instrumentarium anzukaufen.

1979 erfolgte der erste Umzug, und zwar in die neu errichtete Mittelschule Eppan. Diese wurde an den Unterrichtsnachmittagen schon bald von mehr als 300 Schülern bevölkert. Die internen Konzerte auf den Gängen der Mittelschule boten immer eine besondere Atmosphäre für Schüler und Publikum.

Bereits ein Jahr später wurde der Kultursaal im selben Gebäude fertiggestellt und konnte als geeigneter Konzertsaal für die Abschlusskonzerte genutzt werden. Endlich war ausreichend Platz auf der Bühne für Gesangs- und Instrumentalensembles!

Fühlten sich Lehrpersonen und Schüler in der Mittelschule auch recht wohl, so sehnte man sich doch nach einem eigenen Haus. Mit allen Kräften trieb Direktor Konrad Ellemunter dieses Projekt voran.
1997 war es dann endlich soweit: Das alte Gemeindehaus am Michaelsplatz konnte fast zur Gänze von der Musikschule belegt werden. Mittlerweile 350 Schüler und 22 Lehrpersonen feierten dies bei der Einweihung am 25.5.1997.

Ein Jahr später - also 1998 – ging Konrad Ellemunter in den wohlverdienten Ruhestand und Frau Mag. Linde Dietz Lippisch übernahm die Leitung der Musikschule. Sie hatte bereits im Gründungsjahr der Musikschule Eppan den Singunterricht dort geleitet und war deshalb der Schule sehr verbunden.

Die Schule, die angebotenen Instrumente und die allgemein-musikpädagogischen Fächer fanden großen Anklang und immer mehr Schüler drängten in die Musikschule. In kürzester Zeit verdoppelte sich die Zahl der SchülerInnen auf 700 im Jahr 2000, was ein Lehrerteam von 38 Lehrpersonen erforderte. Die Schule platzte aus allen Nähten. Die Folge war, dass die Musikschule in der näheren Umgebung auf verschiedene zusätzliche Räume angewiesen war; z.B. Räume im alten Widum (nach 24 Jahren fand man wieder hierher zurück) und im nahegelegenen Gebäude der Feuerwehr neben dem Probelokal der Bürgerkapelle St. Michael / Eppan.

In den 2000er-Jahren wurde eine überregionale Öffnung der Musikschule immer bedeutender, der Kontakt zu Musikschulen im deutschsprachigen Raum intensiviert.

Seit 2001 gibt es die Musikschulpartnerschaft mit der Musikschule Bregenz mit jährlichem Austausch und gemeinsamen Konzerten. Bis heute besteht außerdem die Partnerschaft mit der Musik- und Tanzschule Bannewitz bei Dresden. Diese Partnerschaft war anlässlich eines EU-Projekts entstanden. Bis zum heutigen Tag werden regelmäßig gemeinsame Konzerte in Eppan bzw. Bannewitz/Dresden organisiert.

Mit der Austragung des Österreichischen Jugendmusizierwettbewerb „Prima La Musica“ konnten im Jahr 2002 weitere wichtige Kontakte über die Landesgrenzen hinaus geknüpft werden. Wenngleich Konzerte noch in der Turnhalle der Mittelschule stattfanden (da in dieser Zeit der Kultursaal umgebaut wurde), war es ein bedeutender Moment für die Überetscher Musikschule.

Ein großes Highlight war schließlich der 05.11.2006: Die offizielle Einweihung der Musikschule im ehemaligen Dominikanerkloster. Nach langen Verhandlungen und monatelangen Vorbereitungen, waren sich Frau Direktor Lippisch und die Gemeindeverwaltung schließlich einig, dass das Dominikanerkloster das beste Heim für die Musikschule war. Von der Gemeindeverwaltung waren es v.a. Bürgermeister Dr. Franz Lintner, die Referenten Sergio Zanotelli und Adolf Spitaler, sowie der Generalsekretär Bernhard Flor, die ein offenes Ohr für die Belange der Musikschule zeigten.

Obwohl die Landesverwaltung zunächst selbst Interesse am Gebäude des ehemaligen Dominikanerklosters bekundet hatte, konnte die Gemeinde Eppan durch Finanzierung über die Regelung im Schulbautengesetz Nr. 21 schließlicham 5. Mai 2005 den Kaufvorvertrag abschließen. Die Umbauarbeiten waren rund zehn Monaten nach Baubeginn (im Juli 2005) abgeschlossen.

Ein Name für die Musikschule war bald gefunden. Als Namensgeber diente der Eppaner Komponist und Gitarrist Leonhard von Call (1767-1815), dessen Musik in den Klostermauern immer wieder gerne zum Klingen gebracht wird.

12 Unterrichtsräume, 3 große Säle; im Dachgeschoss 14 Zimmer mit Duschen (für den Austausch mit den Partnerschulen) bieten endlich genügend Platz für alle Musikschüler und Lehrpersonal. Zusätzlich gibt es 2 “Zuckerlen”: Die Dominikanerkirche kann ebenso wie der Konzertsaal „Rondo“ (135 Sitzplätze) von der Musikschule genutzt werden. Die Musikschule scheint nun auf ihrer langen Odyssee durch die Gebäude Eppans am Ziel angekommen zu sein. Instandhaltungsarbeiten und Adaptierungskonzepte erfordern jetzt, im Jahr 2018, neue Visionen und verstärkten Einsatz.

Ein grundlegender Faktor für die bedeutungsvolle Weiterentwicklung der Musikschule Überetsch war in diesen Jahren jedenfalls die gelebte Nähe der Direktorin Linde Dietz-Lippisch zur Lehrerschaft, zur Dorfbevölkerung und der Gemeindeverwaltung gepaart mit ihrem unermüdlichen Einsatz für das Wohl der Musikschule.

Im Jahr 2009 wurde Frau Lippisch abgelöst. Im Zuge einer Umstrukturierung der Direktionssitze der Musikschulen Südtirols war in diesem Jahr beschlossen worden, die Musikschuldirektionen Überetsch und Terlan/Mölten zusammenzulegen. Die neu entstandene Direktion erhielt nun den Namen „Musikschule Überetsch/Mittleres Etschtal“. Die Direktion der nun rund 1400 Schülerinnen und Schüler und ca. 50 Lehrpersonen umfassenden Musikschule übernahm Armand Mair, der bis dahin bereits Direktor der Terlaner Musikschule gewesen war. Das große Vertrauen in die Lehrerschaft von Seiten der Direktion war Boden für eine fruchtbare und kreative Zusammenarbeit unter den Lehrkäften und ließ die Musikschule weiter aufblühen.

Seit dem Schuljahr 2017/18 hat nun Direktor Konrad Pichler mit frischem Schwung und neuen Ideen die Führung der großen Musikschule „Überetsch/Mittleres Etschtal“ übernommen.

Orario d'ufficio e contatti

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39057 Appiano
Piazza Albertus-Magnus 1
Tel.: +39 0471 664098
Fax: +369 0471 67372 Email: musikschule.eppan@schule.suedtirol.it

Lunedì, mercoledì, giovedì e venerdì: 08.00 - 10.00
Lunedì e giovedì: 14.00 - 16.00

Terlano

39018 Terlano
Hauptstrasse 3
Tel.: 0471/257713
Fax: 0471/258822 Email: musikschule.terlan@schule.suedtirol.it

Lunedì, martedì, mercoledì e venerdì: 08.00 - 10.00
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